Der Musikverein Oberrieden am Eurovision Song Contest

Der Musikverein präsentierte am Chränzli eine Auswahl beliebter Eurovision Songs. Das Publikum genoss eine Reise durch die Musikgeschichte.

Dirigent Matteo Genini führte die Musikanten und Musikantinnen durch das Konzert. Foto: Bruno Hitz

An seinem alljährlich stattfindenden Chränzli begab sich der Musikverein Oberrieden mit seinem Musikprogramm auf eine Zeitreise durch Europa und entführte das Publikum in die Welt der Eurovision Song Contest Songs.

In der gut besetzten Pünthalle wurde der Zuhörerschaft ein abwechslungsreiches Programm aus dem Bereich der Popmusik dargeboten. Bereits beim Betreten der Mehrzweckhalle wurde der Besucher mit einer Augenweide empfangen: Eingerahmt von Frühlingsblumen konnten die Gäste Filmausschnitte aus verschiedenen ESC-Konzerten miterleben.

Unter der Leitung des Dirigenten Matteo Genini startete der Musikverein das Konzert mit Variationen der bekannten Eurovision-Hymne, gefolgt vom ersten ESC-Song aus Norwegen «Let it Swing».

Sieg für Italien

Markus Stadelmann führte gewohnt witzig und informativ durch das Programm. Gleich zu Beginn erklärte er dem Publikum, wie es als Jury die Songs bewerten konnte. Die Schweiz war mit dem Titel «Viver senza Tei» vertreten. Leider schaffte es der Song aber nicht in die ersten Ränge. Als geheimer Favorit der Musikantinnen und Musikanten galt der Song «Rise like a Phoenix». Conchita Wurst performte ihn im Jahre 2014 für Österreich. Leider schaffte er es nur auf den zehnten Rang. Der Siegertitel aus dem Jahre 2012 «Euphoria» belegte den dritten Rang, «Poupée de Cire, Poupée de Son» gelang der Sprung auf den zweiten Platz und «Volare» aus Italien überzeugte das Publikum am meisten. Unter grossem Applaus spielte der Musikverein den Siegertitel nochmals als Zugabe, um dann mit dem obligaten «Sechseläutenmarsch» das Konzert abzuschliessen.